Zubehör

Dye i4-Maskenbrille

Trotz guter Brille und Thermal Glas in der DYE I4 Paintballmaske kam es bei Doc regelmäßig zum Beschlagen der Sehhilfe, nicht zuletzt auch, weil diese durch die Maske näher ans Gesicht gedrückt wird und dadurch keine ausreichende Luftzirkulation erfolgt. Insbesondere bei feuchter Witterung macht das Spielen so nach einiger Zeit keinen Spaß mehr.

Zusammen mit der Optik Mattheis in Rengsdorf konnte ein Einsatz für die Maske entworfen und konstuiert werden. Das Grundgerüst dient eigentlich zum Einsatz in Skibrillen. Durch den wesentlich weiteren Abstand zum Gesicht beschlägt die Sehhilfe nicht und auch nach stundenlangem Tragen kommt es zu keiner Beeinträchtigung der Sehfähigkeit. Als weiterer Pluspunkt wird die eigene Brille geschont, da weder Druck auf die Bügel ausgeübt wird, noch das Brillenglas an die Maske stößt.

Cave: durch den Abstand zum Auge ändert sich auch die Stärke der Gläser - hier muss eine entsprechende Anpassung vorgenommen werden..

Anbei ein paar Bilder. Das Klebeband dient nur dem Veranschaulichen da ich ein verspiegeltes Glas verwende.

 

Emerson Gear Combat Belt

Um auf dem Feld zusätzliches Material mitführen zu können, aber – gerade auch bei schnellen Spielen – nicht auf eine schwere Weste oder Chest Rig zurückgreifen zu müssen, stellt der Einsatz eines Combat Belt eine echte Alternative dar. Beispielhaft stellen wir das Setup von „Doc“ vor:

Auf seinem Combat Belt sind vier Magazintaschen beispielsweise für die Magazine einer „TGR“ oder „T15“ angebracht. Das Equipment liegt dabei so gut an das keine zusätzliche Sicherung erforderlich ist und ein schnelles Ziehen problemlos gewährleistet wird. Die abgebildeten Magazintaschen sind von „8fields“, deren Qualität uns überzeugt. Daneben befindet sich eine Dump Pouch, in der Rauchgranaten, leere Magazine oder auch anfallender Müll (z. B. Plastikdeckel der Smoke-Granate oder leere CO2 Kartuschen) einfach verstaut werden können.

Weiterhin führt “Doc“ eine Medic Pouch mit Verbandsmaterial, Kompressen, Augen-Spül-Lösung und Schienungsmaterial von Emerson Gear am Gürtel. Die Tasche ist mittels Klett befestigt und mit einer großen roten Griffschlaufe schnell zu entfernen.

Direkt daneben befindet sich seine Admin Pouch, in welcher sich Auto Schlüssel, Handy und Geld komfortabel verstauen lassen Die Tasche von „Tasmanian Tiger“ ist ausreichend gepolstert, um insbesondere das Handy zu schützen.

Als abschließendes Element trägt Doc ein "Black Hawk Serpa Level III" - Holster mit P99 am Gürtel. Das Holster mit doppelter mechanischer Sicherung (nähere Infos benfalls unter „Ausrüstung“ => „Zubehör“) bietet einen besonderen Schutz vor Verlust der mitgeführten Pistole.

In Verbindung mit der Emerson Gear Combat Pant – verfügt am Bund über eine individuelle Größen-Regulierung mittels Klettverschluss – kann man den Combat Belt auch ohne separaten Hosengürtel tragen. Der Combat Belt kann ohne Probleme an der Hose befestigt werden und hält dabei auch starker Beanspruchung ohne Verrutschen stand.

Wie viele der uns bekannten Produkte von Emerson Gear ist der Combat Belt qualitativ gut und robust verarbeitet. Die Verschlussschnalle ist gegen versehentliches Öffnen gesichert und der Gürtel lässt sich auch mit Handschuhen gut an und ablegen.

 

„Dye I4" - Maske

Toro, Sid, Doc und Aaron schwören auf die besonders schmale Passform der Dye i4.

Für Szenario-Spieler ist die Maske aus unserer Sicht besonders geeignet, unter anderem da durch die enganliegende und kurz über dem Kiefer endende Maskenform ein teilweises Auflegen der Wange beim Zielen auf den Schaft möglich ist. Somit ist einerseits ein präziseres Anvisieren möglich, andererseits vermittelt es dem Spieler zudem ein realistischeres Spielerlebnis, insbesondere auch durch den vergleichsweise stärker empfundenen Rückstoß.

Die Maske ist hervorragend geeignet um in Verbindung mit Helm-Replikats – beispielsweise „Fast PJ“- oder auch „Mich 2000“-Helm – verwendet zu werden. Es entsteht kein Spalt zwischen Helm und Maske, sodass schmerzhafte Treffer an den Übergangsstellen vermieden werden.

Selbstverständlich besteht der leicht herauszulösende und zu reinigende Sichtbereich der Dye i4 aus Thermalglas, welcher bei richtiger Pflege ein Beschlagen der Maske verhindert oder zumindest vermindert. Die aus Schaumstoff bestehenden Polster zum Schutz der Ohren lassen sich mit nur wenigen Handgriffen entfernen, sodass auch das Spielen mittels aktiv Gehörschutz problemlos möglich ist.

Die Dye i4 liegt bei einem Preis jenseits der 100 Euro-Marke und somit längst nicht mehr im unteren Preissegment. Die Eigenschaften der Maske haben uns jedoch überzeugt und der begeisterte Szenario-Spieler ist mit der Maske gut aufgestellt.

 

„Mechanix Wear Mpact“ - Handschuh

Der „Mechanix Wear Mpact“ - Handschuh ist in unserem Team am weitesten verbreitet. Von seinen Vorzügen profitieren u. a. Rambo, Toro oder auch Aaron:

Die robuste Leder-Innenseite des Mpact bietet zugleich Witterungs- wie Verletzungsschutz. Zusätzlich ist sie aber auch feingliedrig genug, um die Sicherung, die Magazinentriegelung oder auch den Abzug differenziert ertasten und bedienen zu können. Auch das Laden von Magazinen ist mit dem Mpact möglich, was beim Nachfüllen auf dem Feld einen nicht zu unterschätzenden Vorteil gegenüber alternativen klobigeren Modellen darstellt. Selbst die eher filigranen Magazinentriegelungen der Kurzwaffen sind adäquat zu bedienen, ebenso der Schlittenfanghebel und die Entspann-Taste.

Die Oberseite des Handschuhs besteht aus einem atmungsaktiven feinporigen Netz, welches gerade bei warmen Temperaturen für angenehme Belüftung sorgt. Die angebrachten Gummiprotektoren schützen insbesondere Finger und Knöchel, sei es vor direkten Treffern – die "Paint" wird mit bis zu 214 FPS (7,5 Joule) Mündungsgeschwindigkeit abgefeuert – oder auch sonstigen Kontaktverletzungen (Abschürfungen, …).

Damit die Handschuhe zwischen den Spielen nicht verloren gehen, besitzen sie eine große Öse, durch die ein Karabinerhaken geführt und beispielsweise an einem Gürtel befestigt werden kann.

Zusammenfassend bietet der „Mechanix Mpact“-Handschuh ein stimmiges Gesamtpaket, das wir mit Blick auf das Preis-Leistungsverhältnis für absolut empfehlenswert halten.

 

"Black Hawk Serpa Level III“ - Holster

Für die Unterbringung seiner Walther P99 hat sich Doc für das „Serpa Level III“-Holster von Black Hawk entschieden. Wie alle Holster von Black Hawk kann auch dieses Modell hochindividuell – je nach Vorliebe des Trägers oder der jeweiligen Lage angepasst – getragen werden. Ein Führen auf einer Beinplatte als Tiefziehholster ist dabei genauso möglich, wie das klassische Befestigen an der Hüfte. Natürlich ist auch eine Unterbringung an einem Plate Carrier oder Chest Rig problemlos machbar. Seiner Spielweise geschuldet trägt Doc seine P99 an der Hüfte, wo es – gerade in tiefer Gangart – vergleichsweise selten zu Verschmutzungen und daraus resultierenden Fehlfunktionen kommt.

Auch wenn die Alternativlösung, das „Serpa CQC“-Holster insgesamt weiter verbreitet ist, sprechen verschiedene Aspekte für Docs Entscheidung:

Gegenüber dem mit einer Einfach-Sicherung ausgestatteten „CQC“ verfügt das „Level III“ über eine doppelte mechanische Sicherung, die gleichzeitig mittels Daumen und Zeigefinger entriegelt werden muss.

Während das „CQC“ die darin geführte Waffe nur etwa bis zum Hülsenauswurf schützt, ist der Body des „Level III“-Holsters wesentlich höher geschnitten und bietet somit Schutz für den gesamten Schlitten der enthaltenen Waffe. Bei direkten Treffen des „Level III“-Holsters kommt es somit deutlich seltener zu einer Verschmutzung des Innenlebens und ein störungsfreier Gebrauch ist weiter sicher gestellt.

Abbildungen (von oben nach unten)

Serpa CQC, Serpa Level 3, Daumensicherung Level 3,

Quelle: blackhawk.com

 

Chest Rig

Klassisch werden Chest Rigs bei Militär und Polizei über ballistischen Schutzwesten getragen, um einerseits zusätzliche Schutzwirkung durch optionale Kevlar-Platten an der Vorderseite zu gewährleisten und andererseits die Aufnahme von Magazinen sowie – je nach Lage – alternatives Equipment aufzunehmen. Im Paintball sind Chest Rigs vor allem auch zweckmäßig, da hier kein besonderer Schutz des Rückens notwendig ist und es dank der lediglich zwei Trageriemen gerade im Sommer zu einem angenehmeren Tragegefühl und besserer Klimatisierung kommt. Wir haben uns für die Chest Rig von TT Tasmanian Tiger entschieden, da diese in gewohnt solider Qualität produziert ist und perfekt mit anderen Produkten kombinierbar sind. Die Weste bietet je nach Ausführung vier TGR2 - oder acht T15- bzw. TMC-Magazinen Platz. Wir haben die Version mit zwei großen Seitentaschen angeschafft, in der kleineres Werkzeug, Ersatzteile, Erste-Hilfe-Ausrüstung und Mikrofaser-Tücher bequem untergebracht werden können. Sämtliche Riemen lassen sich komfortabel einstellen, gewährleisten einen hohen Tragekomfort und die vorhandenen (Reiß)Verschlüsse lassen sich auch mit Handschuhen gut bedienen. Die an den Schultergurten vorhandenen Schlaufen erlauben das Befestigen von verschiedensten Ausrüstungsteilen – unter anderem Funktechnik – und halten darüber hinaus die Bungee Slings für unsere Markierer in Position. Der Markierer kann somit bequem und zügig fixiert werden, beispielsweise, um im Bedarfsfall schnell auf die Kurzwaffe zurückgreifen zu können.

Alles in Allem ist die Chest Rig eine komfortable und zweckmäßige Lösung, die einen guten Kompromiss zwischen größtmöglicher Ausrüstungsmitführung und Beweglichkeit darstellt.

www.tactical-emergency.de

 
 
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